Vanderberg – „Devil May Care

Verfasst am 11. November 2016 von Michael Klein (Kategorie: CD-Rezensionen, Regionale Bands) — 640 views

Der Debüt-EP „The Four Elements“ attestierte Redaktionskollege Mätt damals eine „solide Qualität, die vor allem Stadion- oder Hardrocker erfreuen sollte.“
So kann man das im Grunde auch für das Full-length-Debüt des Bad Nauheimer Gitarristen stehen lassen, das neben den vier von der EP bekannten Nummern zusätzlich noch sechs neue Songs bietet.

Am authentischsten und besten klingt Vanderberg in den schnellen und/oder deutlich Malmsteen-beeinflussten Nummern wie dem Titelsong, „Key To Your Heart“ oder „Spirit Of The Dragon“, in denen der seine Brillanz an den sechs Saiten voll ausspielen kann. Zudem hat er mit Göran Edman (Ex-Malmsteen/Ex-John Norum etc.) und Paulo Cuevas auch zwei absolute Volltreffer ans Mikrofon geladen, die die Hälfte der Songs mit ihrer Stimme veredeln.
Die an Sisters Of Mercy angelehnten Stücke („Pray“, „Crash ’n‘ Burn“, „Smoking Kills (But Only Love Can Break Your Heart)“) können da nicht ganz mithalten und zerfasern nebenbei auch ein bisschen die Homogenität des Albums, bei dem auch der Drumsound etwas zu künstlich wirkt (seltsamer Hall auf den Toms und der Snare).

Alles in Allem schließe ich mich aber der eingangs zitierten Meinung von Mätt an, denn auch „Devil May Care“ bietet solide Qualität, die alle Stadion- oder Hardrocker erfreuen sollte. (mk)


vanderberg-devil-may-care

Bewertung: 8/15 Punkte
Genre: Hard Rock/Metal
Herkunft: Deutschland
Label: HearYouMusic
Veröffentlichungsdatum: 18.11.2016
Homepage: www.MarcVanderberg.com

Tracklist

  1. Godfather
  2. Devil May Care
  3. Key To Your Heart
  4. Pray
  5. Infinite Love
  6. Storm, Thunder And Lightning
  7. Crash ’n‘ Burn
  8. Spirit Of The Dragon
  9. Corrosion Of Society
  10. Smoking Kills (But Only Love Can Break Your Heart)


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