Forbidden Daser | Vorbands: Cervet, Rocky Lewis

Verfasst am 02. Dezember 2013 von Michael Klein (Kategorie: Konzert-Rezensionen, Regionale Bands) — 2.761 views

30.11.2013 – JuKuZ, Aschaffenburg

Der schönste Anlass für ein Konzert? Natürlich ein CD-Release! Wenn es dann dazu noch um das Debüt geht, ist die Freude doppelt groß!
Gastgeber aus eben diesem Grund sind die Haibacher Thrasher von Forbidden Daser, die jüngst ihren Einstand „Off Sun“ auf die Welt gebracht haben.

Rocky LewisDoch was wäre eine Party ohne Gäste? Auf der einen Seite fanden rund 70 Besucher den Weg ins JuKuZ; auf der anderen Seite sorgten Cervet und Rocky Lewis für die Unterhaltung derer.

Letztere starteten den Abend mit ihren locker-flockigen, whiskygetränkten Rocknummern und lassen dabei nichts anbrennen. So souverän aus der Hüfte geschossene Knaller wie „Pain“, „Mind Highway“ oder das heute überaus geile
London Is Burning“ lassen keinen Zweifel daran, dass man von Rocky Lewis in dieser Form noch viel hören wird.

CervetEin toller Gig, dem sich A’burgs Vorzeige-Thrasher Cervet nahtlos anschließen. Spiellaunig und motiviert shreddert sich Quartett mit Rotationsgitarrist Thomas/Thomas durch ein hitgespicktes Set. Neben den Banggaranten „Season Of The Witch“, „The Hive“ oder „Built To Kill“ kommt mit dem dick knallenden „Sacred City“ auch ein (relativ) neuer Song zum Einsatz. Der finale Evergreen „Rotting On the Gallows“ ist schließlich die Steilvorlage für Forbidden Daser, die sich (wie alle Bands) über einen Tollen Sound von Wolffi freuen können.

Forbidden DaserDiese starten nach coolem Intro mit „Overdose“ in die Vollen, bevor sie die Stücke des Debütalbums von der Bühne ballern. Dazu gesellen sich mit „Absorbed In Thought“,
Uncut“, „Murats Funeral“ sowie dem erwähnten „Overdose“ noch einige Nummern, die (noch) nicht konserviert sind. Das Quintett liefert wie immer eine technisch einwandfreie Show, mit ihrem typisch groovigen Material, das live richtig Wucht entwickelt. Es folgen Kracher auf Kracher – ohne Einbrüche – und als Schmankerl in der Zugabe sogar noch einen nagelneuer Track, der Appetit auf mehr macht. Prima! Da bleiben keine Wünsche offen.

Herzlichen Glückwunsch von uns zum tollen Gig und dem tollen Abend!
Könnte man doch auch ohne frisch gepresste CD mal wiederholen, oder? (mk)

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