Dunderbeist – „Black Arts & Crooked Tails“

Verfasst am 10. Februar 2012 von Michael Klein (Kategorie: CD-Rezensionen) — 1.472 views

Ein schöner Strauß

Ist „Black Arts & Crooked Tails“ – das Debüt von Dunderbeist – wirklich innovativ? Darüber zerbreche ich mir auch nach etlichen Durchläufen immer noch den Kopf. Irgendwie schon – ja – aber letztendlich dann doch wieder nicht. Eher kreativ. Die Bausteine, aus denen der Erstling der siebenköpfigen Truppe (inklusive zwei Sängern und einem Percussionist) sind jedenfalls keine nagelneuen: Rock (’n‘ Roll), Metal & Alternative sind die meistverwendeten. Das Ergebnis klingt aber ohne jeden Zweifel frisch und unverbraucht – und das muss einer Band erstmal gelingen.

Klingt der Opener „La Guerre du Feu (Lord Of The Flames)“ noch leicht nach (poppigen) Mastodon, so dreht sich das Blatt mit dem Folgenden „Through The Peephole“ stark in Richtung Faith No More – die noch öfter als Querverweis taugen.
Beim mit stampfenden Fanfaren veredelten „Shields Aligned“ verschütten Hobby-Wikinger wahrscheinlich aus Freude gleich ihren Met und beim Abschluss „Hum Hum“ treffen Muse, Dredg und Devin Townsend aufeinander. Was für ein bunter Strauß! Und was für ein schöner! (mk)


Bewertung: 12/15 Punkte
Genre: Rock/Metal
Herkunft: Norwegen
Label: Indie Recordings
Veröffentlichungsdatum: 20.02.2012
Homepage: www.Facebook.com/Dunderbeist

Tracklist

  1. La Guerre du Feu (Lord Of the Flames)
  2. Through The Peephole
  3. Fear & Loathing
  4. Lucifer Eyes
  5. The Worst Sentence
  6. Shields Aligned
  7. More Me
  8. Winter Past
  9. 8 Crows And Counting
  10. Hum Hum


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