Archiv für die Kategorie ‘CD-Rezensionen’
Skaldische Kunst
„Tiurida“ (Ruhm) ist das fünfte Werk aus dem skaldischen Universum des Vratyas Vakyas – dem alleinigen Mastermind von Falkenbach. Und wie bereits auf allen Werken zuvor, gelingt es ihm, epische Erhabenheit, sehnsüchtige Melodien sowie schroffe Kanten in ... (weiter lesen)
Innovation?
Im Metalcore gibt es nichts mehr Neues zu entdecken. Von Black-Metal-Screams bis zu tiefen Grunts, von auf die Fresse bis zu lieblichen Melodien wurde schon alles ausprobiert und nichts wirkt kreativ und neu.
Auch bei Six Reasons To Kill sieht es ähnlich aus. Die Fünf Ju... (weiter lesen)
Im Westen nichts Neues
In einem Interview sagte Maurice Swinkels einmal, dass die Musik von Legion Of The Damned immer gleich klingen würde - und genau so ist es auch. Das neue Album „Descent Into Chaos“ bietet im Prinzip nichts, was man von den Thrashern nicht bereits kenn... (weiter lesen)
Gewaltig
Wow! Da bin ich aber ehrlich überrascht, welch Album uns die Österreicher von Artas mit „Riotology“ auftischen. Das zweites Werk sprudelt nur vor Spielfreude, Energie und tollen Einfällen, deckt eine extreme Bandbreite (Metalcore, Hardcore, Thrash Metal, Black Me... (weiter lesen)
Neues aus Mittelerde
Die finnischen Tolkien-Fans melden sich zurück! Diesmal bildet das Werk „The Children Of Húrin“ und insbesondere sein tragischer Held Túrin Turambar den lyrischen Kern des inzwischen sechsten Albums der Skandinavier.
Die wesentlichen Bestandteile des musikalischen B... (weiter lesen)
Mann im Mond
Vorweg: „Moonchild“ richtet sich nicht an die zahlreichen Metaller, sondern bietet eher Stoff für die schwarzen Gothic-Seelen, die hier ihr Unwesen treiben.
TraditionellerMetal spielt bei Katanga nur eine begleitende Rolle. Der zweite Longplayer der Greifswald... (weiter lesen)
Versuchen kann man's ja mal
Die Wuppertaler Jungs von But We Try It wollen mit ihrer Debüt-CD neue Maßstäbe im Core-Bereich setzen. Ob sie dazu das Zeug haben?
Der Anfang ist noch sanft und melodisch, nach einer halben Minute ist es aber vorbei mit der Ruhe; Sänger Jörn Preidt sc... (weiter lesen)
Im Zeichen
Das zweite Album des Kopenhagener Sextetts steht ganz im Zeichen von Bands wie Stratovarius, Helloween und Sonata Arctica.
Will heißen: Es regnet haufenweise fröhliche Keyboardsounds, Flitzefinger-Soli mit Klassik-Anleihen, hymnische Refrains und galoppierende Drums.
Fans der genannten K... (weiter lesen)
Kuschelrock statt Rock 'n' Roll
Mit „The World As We Love It“ erfüllen sich Pushking einen eigenen Wunsch: Viele ihrer eigenen Hits neueingespielt, aber dieses Mal zusammen mit den Größen der Rock-Szene. Nun muss ich an dieser Stelle musikalisches Unwissen gestehen, denn ... (weiter lesen)
Ungelogen gut
Painful Existence existieren eigentlich schon seit über fünf Jahren und waren vor allem live aktiv, doch jetzt gibt es endlich auch Studioaufnahmen. Das Debüt „Dead Lies“ zeugt wunderbar von der Vielseitigkeit der Band aus Freiberg.
Der Eröffnungstitel â... (weiter lesen)
Zurück und besser denn je
Manche Bands haben es nicht leicht. Blinded Colony zum Beispiel, denen reihenweise die Sänger abhanden kommen. Noch vor der Veröffentlichung ihres ersten Albums „Divine“, als die Band noch als Stigmata bekannt war, verließ Sängerin Annika Haptén die Band; nach... (weiter lesen)
Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben
...so ähnlich könnte man meine Situation beschreiben. Ich hatte Emergency Gate vor knapp zwei Jahren über MySpace gefunden und sie hatten mir sofort gefallen, doch trotzdem ist die Veröffentlichung ihres aktuellen Albums „The Nemesis C... (weiter lesen)
Wo gesungen wird, da lass dich nieder...
Das Aschaffenburg für seine Größe überproportional viel gute Musik hat, wusste ich ja, aber so viel und so Gutes? Nun haben alle ein Leichtes, es auch zu erfahren. Dafür muss man sogar nicht mal aufs Konzert (sollte man aber), sondern genießt bequem die neue... (weiter lesen)
Traumhafte Unterwassermusik
Das Erste, was ich höre, ist der Songfetzen „Philosophie Of A Hangman“ – damit ist sofort die Brücke von „Heliocentric“ zu „Anthropocentric“ geschlagen... Mit zwei Herzen in der Brust geh' ich dem Album entgegen… es soll wieder här... (weiter lesen)
Meisterwerk eines Einzelkämpfers
Cloudkicker ist im eigentlichen Sinne keine Band, sondern eine Einzelperson namens Ben Sharp. Seine mittlerweile sechs Alben findet man nicht im Plattenladen oder bei Amazon, sondern auf der Plattform www.BandCamp.com, wo man alle Songs (kostenlos) herun... (weiter lesen)
Nachschlag und Vorspeise
Juhu! Neuer Stoff von der besten Rock-Band Berlins! Nachdem das 2004er-Live-Album „Live In Berlin“ restlos vergriffen ist, gibt es nun den offiziellen Nachschlag in Form der neuen Live-Scheibe „Berlin 2010“, das am 30.01.2010 im Berliner Huxley's mitgesc... (weiter lesen)
Mund ohne Kopf
Ein schickes Album, das die fünf Jungs aus Atlanta hier abgeliefert haben. „Building The Towers“ ist mit seiner Schnittmenge aus Prog, Thrash und Melodic Metal gleichermaßen für Fans von Dream Theater, Nevermore und Queensryche interessant.
Allein der starke Doppel-Eröffn... (weiter lesen)
Kino für die Ohren
Es ist mehr als erstaunlich, wie viele hervorragende Progressive-Rock-Bands aus unserem Nachbarland Polen stammen. Es scheint dort eine große und ergiebige Szene zu geben, aus denen sich Bands wie Riverside, Indukti oder Votum gelöst haben, um auf internationaler Ebene für Furore z... (weiter lesen)
Asche zu Asche
„Legacy Of Ashes“ ist bereits das 9. Album der holländischen Todesbleifraktion Sinister. Nachdem die Truppe sich 2003 für drei Jahre aufgelöst hatte, dauerte es einige Zeit, bis sie wieder an alte Stärke anknüpfen konnten.
Spätestens mit dem neuen Sil... (weiter lesen)
Along comes Mary again...
Pünktlich zur Weihnachtszeit veröffentlicht die Bloodhound Gang ein Best-Of-Album ihrer geistigen Ergüsse aus den letzten zehn Jahren. Obwohl die Band schon wesentlich länger existiert, beinhaltet diese Compilation fast nur Songs des damaligen Platin-Album â... (weiter lesen)
Alle einsteigen!
Nach dem Erfolg ihres letzten Albums „Season Of The Witch“ laden Cervet ein zu einer kleinen Rundfahrt in ihrem Geisterzug - also schnell ein Ticket gekauft und schon beginnt der Höllenritt!
Ohne nerviges Intro geht es sofort mit „Hellcreatio... (weiter lesen)
Ungewöhnlich
Dieser Begriff auf trifft das gesamte Schaffen sowie hier im Speziellen auch auf die neue Veröffentlichung der Norweger von Solefald. Mit einem ironischen Unterton gehen die zwei Norweger nun schon seit 15 Jahren an ihre Musik, die sich wohl höchstens mit Arcturus oder Ul... (weiter lesen)
Schwacher Abglanz
Die deutsche Rock-'n'-Roll-Band Engrained macht es einem wirklich verdammt schwer, ihr Album objektiv zu beurteilen. Nach ihrer Biografie treibt die Band schon seit knapp 20 Jahren in der Punk-'n'-Roll-Szene ihr Unwesen. Das dargestellte Image der Band, das Albumcover, ... (weiter lesen)
Der Krieg ist noch nicht vorbei
Es hat anderthalb Jahre gedauert, doch nun können wir uns endlich wieder zu den Klängen von God Dethroned in die Schützengräben des Ersten Weltkrieges stürzen.
Das Intro „The Declaration Of War“ ist ein typischer Milit... (weiter lesen)
Schwarze Witwe
Mit dem Debüt „Black Roses“ haben die Italiener The Dogma eine echte Überraschung abgeliefert. Obwohl die Zutaten, aus denen die Truppe ihren Sound extrahiert, alles andere als innovativ sind: Eine Prise Hard Rock, etwas Gothic und ein wenig Metal – fertig... (weiter lesen)
Neuer Appetithappen
Mit „Firestrike“ bringen Divine To The End ihre zweite Demo auf den Markt, die weiter unterstreichen soll, dass Elemente aus Metal, Rock, Neo-Pop und ein wenig Klassik doch zusammenpassen.
Die Basis ihrer Songs bildet Deutschrock, dessen Härtegrad imm... (weiter lesen)
Neue Wege
Seventh Void ist – nach dem tragischen Tod von Peter Steele – das neue musikalische Tätigkeitsfeld der beiden Type-O-Negative-Veteranen Kenny Hickey (v., g.) und Johnny Kelly (dr.).
Wer angesichts dieser beiden Namen nun einen schöpferischen Klon erwartet, braucht sich d... (weiter lesen)
Black Celebration
Neun Jahre und vier Alben nach dem letzten Rückblick „Remind“ sehen sich Crematory erneut über die Schulter und resümieren ihr bisheriges Schaffen.
Wer sich aber so lange im Geschäft hält wie die Mannheimer Gothic-Metal-Combo, dem sei eine erneute Wer... (weiter lesen)
Eine kleine Nachtmusik
Ich muss zugeben, dass ich sehr voreingenommen an diese CD herangegangen bin, denn lange habe ich schon keinen Mittelalter-Metal mehr gehört und mit In Extremo, Subway To Sally und Letzte Instanz ist in diesem Genre wohl schon alles gesagt worden. Von daher muss doch eh alles „N... (weiter lesen)
Kriegsschauplatz
Ich bin mehr als überrascht! So stark hatte ich die deutschen Thrash-Urgesteine wirklich nicht mehr auf dem Schirm. Aber was das Nordrhein-Westfalener Trio auf ihrem fünfzehnten (!) Full-Length-Album „In War And Pieces“ abgeliefert haben, ist wirklich mehr als beeindrucken... (weiter lesen)