Archiv für die Kategorie ‘CD-Rezensionen’
Ohne Ösen, ohne Haken
Das Haken-Debüt „Aquarius“ litt noch unter dem Masse-Syndrom: Die Engländer versuchten zu viele Ideen in die einzelnen Songs zu packen und begruben gute Ansätze unter Tonnen von losen Fragmenten.
Mit „Visions“ konnte die Truppe gleic... (weiter lesen)
Weißwurst-Slayer
Gegründet wurden Diabolos Dust bereits 2006, doch bis das Debüt „Ruins Of Mankind“ veröffentlicht wurde, sollte es noch vier weitere Jahre dauern. Das Warten hatte sich zwar gelohnt, wie die durch die Bank weg positiven Kritiken zeigten, doch da geht noc... (weiter lesen)
Maglight - wer?
Italienischer Metal kann durchaus gefallen und My Black Light wollen dies beweisen. Ihr erstes Werk unter Massacre Record nennt sich „Human Maze“ und ist eine Gothic-Metal-Scheibe, die durchaus nicht zu verachten ist. Sie bewegt sich klanglich etwa zwischen B... (weiter lesen)
Aufs Maul?
Haltet euch die Ohren zu, sonst könntet ihr zu sehr grinsen und euch den Kiefer ausrenken, wenn ihr in das das neue Album der Griechen Descending reinhört, denn es macht ordentlich Spaß.
Von der ersten Millisekunde an bläst einem knackiger Sound voll in die Fresse. Schn... (weiter lesen)
Sicher ist sicher
Den Namen Evanescence verbindet man nach wie vor mit dem Single-Erfolg von „Bring Me To Life“ und dem einhergehenden, kometenhaften Aufstieg des Debüts „Fallen“. Danach war ja schon fast abzusehen, dass sich die Band um Frontdame Amy Lee schwe... (weiter lesen)
Frühstücks(fl/r)ocken
Die Frankfurter Truppe Texas Cornflake Massacre veröffentlicht mit „An Odyssey Through Mistakes…With A Handful Of Cornflakes“ via iMusician Digital ihre Debüt-EP. Bei dem ungewöhnlichen Bandnamen und dem kryptischen Titel ist man natürlich gespa... (weiter lesen)
Logische Konsequenz
Wer auf kernigen, traditionellen Melodic Death Metal steht, sollte das Debüt „Innocence“ der Jungs von Cypecore nicht verpasst haben. Keiner anderen mir bekannten Band (mit Ausnahme der Originale) ge... (weiter lesen)
Immer noch dunkel
„Evermore Darkly“ ist der Nachschlag zum letztjährigen Album „Darkly, Darkly, Venus Aversa“.
Der Inhalt ist hauptsächlich an Fans der englischen Band gerichtet, denn mit „Thank Your Lucky Scars“ befindet sich streng genommen n... (weiter lesen)
Tradition und Fortschritt
Fast wie ein ein Werbeslogan kling diese Überschrift, und doch beschreibt sie sehr gut den Ersteindruck des Albums „This Mortal Coil“. Für die erfahrenen Prog-Metaller von Redemption ist dies bereits das sechste Werk. Dass die Band sich bereits se... (weiter lesen)
Und es knallt wieder!
Nightrage braucht man mittlerweile wohl niemandem mehr vorstellen, denn die Jungs haben sich schon lange einen Namen im skandinavischen Metal erspielt. Nun bringen sie ihr neues Werk unter das Volk, das mit einigen Gastauftritten weiterer genialer Musiker wie Apollo Papathanasio (Fi... (weiter lesen)
Frostiger Wind aus dem Süden
Skeptisch werden so manche Kritiker oder auch Plagiatsjäger der neuen Scheibe der schwedischsten aller bayerischen Metal-Bands, die aus Mitgliedern von Obscura und Helfahrt besteht, entgegen blicken.
Es gibt auch Menschen (ich), die den Vorgänger „... (weiter lesen)
Debüt Galore!
Dafür, dass die Band aus Darmstadt erst 2010 gegründet wurde, klingt sie extrem routiniert und erwachsen. Das hat auch das Label Deafground gemerkt und die Truppe prompt unter Vertrag genommen.
Mit „Hopes, Doubts & Inbetween” erscheint nun das Debüt der Band und wei... (weiter lesen)
Auf der Jagd
Nur knapp 18 Monate nach „Crack The Skye“ gleich wieder ein Album zu bringen – da war wirklich einer auf der Jagd. Aber wonach? Angeblich ja mal nach nichts – kein Konzept, kein Prog – einfach drauf los – Lieder für alle.
Diese sind es aber nicht geworden. Zum Glück? ... (weiter lesen)
Die Lichtbringer
Erinnert sich noch jemand an Nightwish, damals auf „Elvenpath“, als sie noch ohne den großen Bombast auskamen? An diese fühlt man sich nämlich auf Arvens Debütalbum „Music Of Light“ erinnert.
Das Besondere an Arven ist wohl, dass sich die B... (weiter lesen)
Die 70er leben weiter
Da ist er nun. Der sehnlichst erwartete zweite Teil von Pain Of Salvations „Road Salt“-Konzeptalbum. Das zehnte Album der Schweden schließt genau dort an, wo der erste Teil „Road Salt One“ vor gut anderthalb Jahren aufgehört hat. Der troc... (weiter lesen)
Nicht hängen lassen…
Mit „A Grave Of Dignity“ hängen Rising Anger ihr musikalisches Werk nicht an den Baum – wie es das Artwork implizieren mag – nein, sie werden mit dieser 6-Track-EP ihren Status ganz sicher mächtig ausbauen.
Die Truppe aus der Wiesbadener Ecke... (weiter lesen)
Nächtelangeweile
Es gibt einige kreative Köpfe in der Gothic-Szene wie Tilo Wolff (Lacrimosa), Alexander Spreng (ASP) oder Alexander Kaschte (Samsas Traum), aber ob man Nachtblut dazuzählen sollte, lässt sich noch mit einem einfachen „Nein“ beantworten.
Die unter Nuclear Recor... (weiter lesen)
Folk You!
Kevin Ridley ist ein englischer Songwriter, Produzent, Gitarrist und Sänger, der 2001 bei Skyclad die Nachfolge von Martin Walkyier am Mikrofon antritt (nachdem er zuvor bereits als Gitarrist und Produzent bei der Band involviert war). „Flying In The Face Of Logic... (weiter lesen)
Elfen & Feen
Der Name Candice Night dürfte vielen Rock-affinen Personen bereits ein Begriff sein. Schließlich hat sie in den Neunzigern zusammen mit Ehemann Ritchie Blackmore (ja, genau der!) die Mittelalter- Renaissance-Band Blackmore's Night gegründet und seitdem viele Erfolge g... (weiter lesen)
Sie können es nicht lassen
Nachdem 2007 fast die gesamte Band ausgestauscht wurde, haben HateSphere schon wieder ihren Sänger ersetzt. Esben „Esse“ Hansen von As We Fight ersetzt nach drei Jahren Jonathan Albrechtsen. Er ist ein guter Ersatzmann, doch gleichzeitig macht er nichts w... (weiter lesen)
Eine schwarze Bibel
„Das Kompendium der dunklen Künste“ ist weit mehr als lediglich eine Autobiographie der beliebten und umstrittenen Band Cradle Of Filth. Sänger Dani Filth hat sich mit dem renommierten Buchautoren und Okkultismusforscher Gavin Baddeley (u.a. „Luci... (weiter lesen)
Es rakkat und takkat immer noch
Normalerweise würde man nun das WD-40 holen und so lange schmieren, bis Ruhe ist, doch das wäre in diesem Fall alles andere als wünschenswert. Der „Krach“ stammt nämlich von Van Cantos mittlerweile viertem Album „Break The Silence“ und... (weiter lesen)
Kampf den falschen Wikingern!
Wenn man Leute danach befragt, ob sie eher Einherjer oder Korpiklaani für die relevantere Pagan-Metal-Band halten, wird die Antwort bei den meisten wohl Korpiklaani lauten. Doch weit gefehlt, denn die Norweger spielen schon vor dem Hype, den die Szene in d... (weiter lesen)
Die Seuche
Die Menschheit ist dem Untergang geweiht! Die Städte der Welt liegen in Trümmern und die letzten denkfähigen Individuen kämpfen mit dem toten Fleisch, das die Straßen bevölkert ums Überleben. Mit Zombies!
Was man aus unzähligen Filmen bereits kennt, haben die Österreicher um Martin... (weiter lesen)
Von Dolly dem Schaf
Tja, was soll man dazu sagen. Das Logo und das furchterregende Outfit sind von Manowar ausgeliehen (wenn die alten Herren mal Freizeit haben und sich in ihre Plüschunterwäsche kuscheln), die Musik von Bands wie Judas Priest, Helloween, Blind Guardian, Iron Maiden und Manowar „insp... (weiter lesen)
Angriff der Spielmänner
Saltatio Mortis gehören nach mittlerweile über 10 Jahren Erfahrung zu den größten Künstlern im Mittelalter-Rock und stehen auf einer Stufe mit anderen Urgesteinen wie In Extremo oder Schandmaul. Ihr neustes Album, „Sturm aufs Paradies“,... (weiter lesen)
Neue Wege, neuer Kurs
Die Vier Jungs von Elderstream sind ja längst keine Unbekannten mehr. Auch wenn es sich bei „Let Your Spirit Soar“ streng genommen um das Debüt-Album der Formation handelt. Diesem ist nämlich einzig die Demo-EP „Look Where We Are“ aus de... (weiter lesen)
Überwindungstherapie
Auf dem letzten Album „In The Black“ hatten Kittie einen Teil ihrer Wurzeln gekappt, um ihren Sound in neue Bahnen lenken zu können. Das passt zur Grundlage von „I've Failed ... (weiter lesen)
Unter alter Flagge!
„Own The Crown“ nennt sich die Retrospektive auf das Schaffen der reunierten Majesty. Für den Preis einer einzelnen CD bekommt der Fan ein schmuckes und gut ausgestattetes Box-Set mit zwei randvollen Silberlingen.
Während die erste Hälfte die größ... (weiter lesen)
Halbe Band, volles Potential
So schnell kann's gehen, plötzlich waren die sechs Mannen von Chimaira nur noch zu dritt: Bassist Jim LaMarca und Elektronikspezialist Chris Spicuzza sind ausgestiegen und auch Schlagzeuger Andols Herrick hat die Band (mal wieder) verlassen. Davon wollten si... (weiter lesen)