Svartsot – „Maledictus Eris“

Verfasst am 22. Juli 2011 von Michael Klein (Kategorie: CD-Rezensionen) — 1.365 views

Pest-Fest

Auf ihrem letzten Album „Mulmets Viser“ erzählten Svartsot „Lieder der Dunkelheit“. Das aktuelle Werk „Maledictus Eris“ ist der Geschichte des Schwarzen Todes in Dänemark seit dem Eintreffen im Jahre 1350 gewidmet.

Es scheint, als ob das dänische Quintett sich in düsteren Geschichten wohlfühlt. Gänzlich konträr dazu sind jedoch die vielen fröhlich-folkigen Melodien, die die Band in ihren Sound einbettet und welche nicht so richtig zum historisch-tragischen Hintergrund passen wollen. Davon einmal abgesehen funktioniert die Mischung aus gesundem Härtegrad (harsche Grunts in Landessprache) und dänischer Folklore aber erneut ganz prima und bietet für Fans dieser Stilrichtung erneut Anlass zum investieren der ersparten Goldkronen.
Neutral betrachtet kann man der Band aber keine wirkliche Weiterentwicklung zugestehen. Deshalb auch erneut nur 8 Punkte für „Maledictus Eris“, dessen deutlichste Verbesserung das tolle Cover vom ungarischen Künstler Gyula Havancsák ist. (mk)


Bewertung: 8/15 Punkte
Genre: Pagan Metal
Herkunft: Dänemark
Label: Napalm Records
Veröffentlichungsdatum: 29.07.2011
Homepage: www.Svartsot.dk

Tracklist

  1. Staden…
  2. Gud Giv Det Varer Ved!
  3. Dødedansen
  4. Farsoten Kom
  5. Holdt Ned Af En Tjørn
  6. Den Forgængelige Tro
  7. Om Jeg Lever Kveg
  8. Kunsten At Dø
  9. Den Nidske Gud
  10. Spigrene
  11. …Og Landet Ligger Så Øde Hen


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