Discreation – „End Of Days

Verfasst am 10. März 2018 von Sebastian Zeh (Kategorie: CD-Rezensionen, Regionale Bands) — 541 views

Ja wie – jetzt ist die neue Scheibe der Rodenbacher von Discreation schon eine Weile im Handel und wir haben sie noch nicht besprochen? Das muss schleunigst geändert werden. „End Of Days“ heißt die aktuelle Abrissbirne des Quintetts – und sie ist noch ein Stück schwärzer eingefärbt als ihr Vorgänger.

Das beweist bereits der Titelsong „End Of Days“, dessen Opener klar durch eingeschwärztes Riffing geprägt ist. Doch auch sonst findet sich in der erstklassigen Gitarrenarbeit von Sebastian Schilling und David Hübsch immer wieder eine Prise Black Metal. Aber keine Sorge: Der Death Metal überwiegt auch auf der neuen Platte und bietet Song für Song einen wahren Tritt vors Fressbrett.

Statt dabei jedoch ausschließlich auf Highspeed-Dampfwalzsongs zu setzen, steht bei Discreation auch anno 2017 noch der Groove im Vordergrund. Beinahe doomig geht es etwa in „Let’s Watch The World Burn“ zu und auch während des Highspeed-Geknüppels von „El Magico“ wird zwischendurch auf die Bremse getreten. Dank der extrem tighten Drums auf der Platte funktioniert in solchen Momenten der Übergang fließend.

Hervorgehoben werden sollte zudem Sänger Marco, der sich zwar mit wenigen Ausnahmen zumeist in derselben Tonlage bewegt, allerdings ein wahrlich mächtiges Organ besitzt. Dadurch gibt er den Songs noch mehr Wucht und die über mehrere Songs gestreute Hoffnungslosigkeit und die Kritik an den Fehlern und Unzulänglichkeiten der Mennschheit kommen glaubhaft rüber.

Ausfälle oder gar Füller gibt’s keine, dafür eine ganze Menge fetten Death Metal, viele Moshpit-provozierende Stücke und vor allem viel Groove. So muss das! (sz)


Bewertung: 12/15 Punkte
Genre: Death Metal
Herkunft: Deutschland
Label: F.D.A. Records
Veröffentlichungsdatum: 06.10.2017
Homepage: www.Discreation.de

Tracklist

  1. End Of Days
  2. The Blood Mill
  3. Dark Possession
  4. Let’s Watch The World Burn
  5. El Magico
  6. Invisible Front
  7. The Pentagram
  8. Where All Hope Has Been Silenced


 

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