Tito & Tarantula | Vorband: The Vibes

Verfasst am 27. Juli 2013 von Fallen (Kategorie: Konzert-Rezensionen) — 1.417 views

26.07.2013 – Colos-Saal, Aschaffenburg

Mit mexikanischem Wetter ging es hinein in den vorgekühlten Colos-Saal, in dem sich schon einige Hundert Menschen gespannt versammelt hatten. Im Publikum gab es alles zu finden, von Jung bis Alt, von Metaller bis Hippie und um diese Menge anzuheizen betraten die Schweizer The Vibes die Bühne.

Mit ihrem dreckigen Wüstenrock, der von allen möglichen Musikrichtungen inspiriert wurde (Hard Rock, Blues Rock, Grunge, etc.), gewannen sie schnell Freunde unter dem Volke und schon nach dem ersten Song gab es Bewegung im Publikum. Obwohl der Auftritt zwangsläufig statisch war, da der Gitarrist und der Bassist/Synthesizer-Spieler gleichzeitig sangen, kamen die drei Jungs aus unserem Nachbarland sehr sympathisch rüber und überzeugten durch ihren rauchigen Gesang und ihre groovigen Songs.
The Vibes machten demnach ihrem Namen alle Ehre.

Nach einer kurzen Pause betrat zunächst Tito alleine die Bühne und spielte zwei ruhige Songs, woraufhin er meinte, wenn wir uns fragten, wo die Band sei; sie brauche noch etwas Zeit, um betrunkener zu werden. Als dann Tarantula mit hinzu kam, stieg alsbald die Laune und Bewegungslust des Publikums und Tito & Tarantula konnten das tun, was sie am besten können: Atmosphärischen Desert Rock.

Bei dieser Art von Musik verbreiten sich bei mir sofort Bilder im Kopf, wie man in einem Rodriguez- oder Tarantino-Film im Schatten einer Tankstelle in der Wüste sitzt und Siesta hält. Demnach durften Songs wie „Machete“ oder „After Dark“ natürlich nicht in der Setlist fehlen, wobei Tito beim letzeren auch noch die Bühne mit Leuten aus dem Publikum füllte, die tanzen und sogar singen durften.
Weiterhin verbreitete Tito mit seinen sympathischen Ansagen gute Stimmung und das Breite Grinsen seinerseits bzw. von Bassistin Caroline, wenn das Publikum mitging, koppelte die Freude rück.

Um Punkt Mitternacht verabschiedete die Band das zufriedene Publikum dann in eine warme Sommernacht. (mat)

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