Rocky Lewis | Vorband: Johnny Crash

Verfasst am 08. Juni 2013 von Michael Klein (Kategorie: Konzert-Rezensionen) — 1.147 views

07.06.2013 – Colos-Saal, Aschaffenburg

Release-Show? Wie Jetzt? Das Debüt von Rocky Lewis gibt’s doch schon eine Weile. Und eine Release-Show fand doch schon im Dezember statt.
Aber: Geburtstag feiert man auch jedes Jahr, warum also nicht den Release im sechs-Monats-Rhythmus?
Nein, der Grund ist natürlich ganz einfach. Seit kurzem wird der Rocky-Lewis-Einstand von 7Hard vertrieben. Ein guter Grund, um erneut zu feiern. Diesmal im besten Club Deutschlands – dem Colos-Saal.

Rocky LewisAls Rocky Lewis um 22:00 Uhr auf die Bühne gehen, ist den Jungs die Nervosität noch deutlich anzumerken. Stück für Stück lockert sich diese aber und beginnt sich in ansteckenden Spaß zu verwandeln. Die (trotz bestem Biergartenwetter) etwa 100 im Saal anwesenden Fans rücken immer weiter nach vorne und lassen sich vom einmaligen Whisky-Flavoured Rock ’n‘ Metal des Trios mitreißen. Dass Stücke wie „Laura“, „Mind Highway“ oder „Pain“ live richtig Bock machen, weiß inzwischen jeder, der Mischi, Andre und Martin schon mal gesehen hat. Heute sind es aber besonders die neuen Nummern, die richtig Arsch treten. „Watch The World Die“? Gerne! Wann geht’s los? Was für eine coole Nummer! Oder „Double Jeopardy“: Ich glaube, dieses Riffmonster löst „Jiheads“ ziemlich schnell als meinen bisherigen Lieblingssong ab. Sehr geil!
Der Sound ist weiter hinten und in der Mitte richtig Prima, nuRocky Lewisr ganz vorn klingt es etwas matschig. Macht aber nix, wir sind ja hier nicht bei Dream Theater.
Die drei haben fleißig geprobt, zeigen sich in blendender Form (bzw. lassen es sich nicht anmerken, wenn dem nicht so ist) und können in allen Belangen überzeugen. Martins groovige Drum-Passagen sind auch heute wieder ein Highlight, genau wie Mischis fettes „Rocksau“-Solo in „Watch The World Die“.

Jetzt bitte schnell die neuen Nummern eintüten und im Dezember die nächste Release-Show spielen, okay?

Im Vorprogramm brachten Johnny Crash die Meute auf Betriebstemperatur. Die Johnny-Cash-Coversongs der Truppe machen im Rose-Tattoo- und AC/DC-Gewand mindestens genau so viel Spaß wie im Original. Dazu liefern die Jungs um Sänger Rooby Rubner wie gewohnt eine hochklassige und authentische Performance mit ordentlich Spaß in den Backen. So muss das sein!

(mk)

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