Drowning Pool – „Resilience

Verfasst am 31. März 2013 von Mathias Anthes (Kategorie: CD-Rezensionen) — 1.137 views

Des einen Freud, des anderen Leid

So manch einer wird mit Sicherheit gehofft haben, dass Drowning Pool nach ihrem erneuten Sängerwechsel wieder zu ihren Wurzeln zurückkehren und den „düsteren“ Klang ihres Debüts „Sinner“ annehmen. Ich hingegen bin froh, dass sie den rockig-lockeren Stil beibehalten haben.

Bereits die ersten beiden Songs gehen steil, genau wie das auf ihrer Facebook-Seite viel beworbene „One Finger And A Fist“, das womöglich ein Markenzeichen der Band werden könnte, genau wie einst „Bodies“. Auffällig gegenüber dem selbstbenannten Wegbereiter ist, dass es quasi keine ruhigeren Stücke gibt und durchgehend Gas gegeben wird – einzige Ausnahme ist „In Memory Of“, das sowohl dem viel zu früh verstorbenen ersten Sänger der Band, Dave Williams, sowie vielen weiteren Wegbegleitern wigewidmet ist.
Die Stimme Jasen Morenos passt gut zum Klang der Band und gibt ihr einen etwas eigenständigeren Charakter; mit Ryan McCombs am Mikrofon klangen sie für mich zu stark nach SOiL.

Wie bereits der Vorgänger ist dieses Album ein absoluter Stimmungsmacher und wird mich dieses Jahr auf diverse Festivals begleiten. Wem „Drowning Pool“ gefiel, wird auch mit der neuen Platte Spaß haben! (ma)


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Bewertung: 12/15 Punkte
Genre: Hard Rock/Metal
Herkunft:
USA
Label: Eleven Seven Music
Veröffentlichungsdatum: 05.04.2013
Homepage:
www.DrowningPool.com

Tracklist

  1. Anytime Anyplace
  2. Die For Nothing
  3. One Finger And A Fist
  4. Digging These Holes
  5. Saturday Night
  6. Low Crawl
  7. Life Of Misery
  8. Broken Again
  9. Understand
  10. Bleed With You
  11. Skip To The End
  12. In Memory Of
  13. Blindfold


 

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