Disharmonia Mundi – „The Isolation Game“

Verfasst am 11. Dezember 2009 von Michael Klein (Kategorie: CD-Rezensionen) — 1.320 views

Schwetalien

Disharmonia Mundi sind der lebende Gegenbeweis, dass aus Italien keineswegs nur käsige Power-Metal-Bands wie Rhapsody Of Fire, Labyrinth oder Vision Divine kommen. Denn auch das inzwischen vierten Album des Multi-Instrumentalisten Ettore Rigotti (Clean Vocals, Guitar, Bass, Keyboards, Drums) beweist, dass man auch als Südländer modern geprägten schwedischen Todesmetall produzieren kann.
Die dreizehn Stücke sind unverkennbar in der stilistischen Nähe von In Flames, Soilwork, Scar Symmetry und Konsorten angesiedelt und wird Fans dieser Gruppen mit hoher Treffsicherheit zufrieden stellen – vielleicht sogar mehr, denn zwischen melodischen Gitarrenleads, fiesen Grunts und blumigen Refrains findet sich alles was ein gutes Melodic-Death-Album ausmacht. Das einzige was den Italienern noch fehlt um zur (beinahe übermächtigen) Konkurrenz aufzuschließen, sind griffige, mitreißende Hits – auch wenn „The Stepchild Of Laceration“ oder das Titelstück „The Isolation Game“ dem schon recht nahe kommen. Auch der Opener „Cypher Drone“ kann mit plakativ eingesetzten Samples und modernem Touch überzeugen.
Das passende i-Tüpfelchen der Scheibe bilden die Gastauftritte von Björn „Speed“ Strid (Soilwork) und Olof Mörck (Nightrage). Alles in Allem: Solide italienische Wertarbeit. Kein Ferrari – aber mindestens ein Alfa. (mk)


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Bewertung: 9/15 Punkte
Genre: Melodic Death Metal
Herkunft: Italien
Label: Coroner Records
Veröffentlichungsdatum: 09.12.2009
Homepage: www.DisarmoniaMundi.com

Tracklist

  1. Cypher Drone
  2. Structural Wound
  3. Perdition Haze
  4. Building An Empire Of Dust
  5. Stepchild Of Laceration
  6. The Isolation Game
  7. Blacklight Rush
  8. Glimmer
  9. Ties That Bind
  10. Losing Ground
  11. Same Old Nails For A New Messiah
  12. Digging The Grave Of Silence
  13. Beneath A Colder Sun


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