Assmonkeycastle Hellnight 4 | Mit: The Grand Sheep, PulsWerk, Mad Sanity und Bourbon Bastards

Verfasst am 26. März 2017 von Michael Klein (Kategorie: Konzert-Rezensionen, Regionale Bands) — 421 views

25.03.2017 – JuKuZ, Aschaffenburg

Sehr geil, dass sich trotz diverser Nebenschauplätze (Neal Morse im Colos-Saal, Metal Up Your Life mit u. A. All Will Know, Pentarium und Precipitation in Darmstadt, Guardians Of The Underground mit u. A. Elvenpath und Elmsfire im hessischen Hausen) wieder ein ganzer Haufen Leute zur diesjährigen Ausgabe der Hellnight eingefunden hat.

The Grand SheepSo kann sich schon der Opener The Grand Sheep über einen gut gefüllten Saal freuen. Vielleicht hätte das Quartett die Meute statt mit Köhler-Küssen lieber mit einer Pulle Whiskey näher an die Bühne locken müssen. Denn das Publikum erweist sich als ziemlich süßigkeitenscheu. Laut applaudiert wird aber trotzdem, denn der Keyboard-geschwängerte Rock der Band kommt live richtig druckvoll rüber. Ein feiner Auftakt!

Danach bauen PulsWerk einiges an Kontrast auf. Der deutschsprachige, durchaus radiotaugliche Alternative Rock der vier Straßbessenbacher kratzt ziemlich offensichtlich an der Grenze zu gefälligem, melodischem Pop.

Mad SanityDass damit nicht jeder Hellnight-Besucher etwas anfangen kann, ist klar. So finden sich die Fans härterer Klänge während des Gigs dann doch eher an der Bar oder vor der Türe, während der Rest weiter dem PulsWerk lauscht.

Bei Mad Sanity sind sich dann wieder alle einig und sorgen für den wahrscheinlich größten Andrang vor der Bühne an diesem Abend – und das vollkommen gerechtfertigt. Die Jungs und Mädels haben es einfach drauf! Die Coverversionen sind erstklassig ausgewählt und bieten mit Tool, Alter Bridge oder Volbeat leckere Feinkost fernab ausgelutschter Standardnummern anderer Cover-Acts. Außerdem bekommen die Stücke durch Sabrinas bärenstarken Einsatz am Mikrofon (was für ’ne starke Stimme!) einen spannenden Gesangs-Twist. Der heimliche Star des Auftritts war aber der Dreierpack eigener Songs, die sich neben den Interpretationen der großen Bands keineswegs verstecken müssen. Davon bitte das nächste Mal mehr!

Zum Abschluß der diesjährigen (und wohl auch einzigen) Hellnight gab es noch einen Schwung Truck ’n‘ Roll von den Bourbon Bastards, die kurz nach Mitternacht mit einem wilden Potpourri aus Rock, Rock ’n‘ Roll und Country den verbliebenen Rest noch mal ordentlich die Gelenke durchschütteln.

Bis zur nächsten Hellnight!

Text: (mk)

Pics: (mst)

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