Annihilator | Vorband: Mason

Verfasst am 25. November 2016 von Sandro (Kategorie: Konzert-Rezensionen) — 271 views

24.11.2016 – Aschaffenburg, Colos-Saal

Gerade mal ein Jahr ist es her, dass Annihilator zuletzt im Colos-Saal waren. Diesmal jedoch immer noch mit dem aktuellen Album „Suicide Society“ im Gepäck und die Australier von Mason mit von der Partie. Trotzdem konnte man doch einige Leute anziehen und der Colos-Saal war gegen Ende hin beachtlich gut gefüllt.

MasonDen Anfang machten, wie bereits erwähnt, die Australier Mason. Diese kamen auch direkt 15 Minuten später auf die Bühne als es auf den Plan stand. Musikalisch gesehen haben sie anfangs zwar ein wenig an Havok u.ä. erinnert, jedoch, meinem Geschmack nach, in schlechter. Zusätzlich war der Sound am Anfang nicht gerade großartig, da man viel Bass gehört hat und die Stimme arg unterging. Jedoch im Laufe des Gigs wurde sowohl die Soundqualität als auch die Qualität der Musik besser. Daher waren sie gegen Ende hin gar nicht mal so schlecht. Zusätzlich zeigten sie sich sehr großzügig bei der Verteilung von Plektren, Drumsticks usw.

_mg_0972Nach ca. 30 Minuten Umbaupause kamen auch schon Annihilator auf die Bühne. Der Einstieg wurde mit dem Titeltrack vom aktuellen Album „Suicide Society“ gemacht. Quasi als Warm-Up für die nächsten Songs, da hier ein Hit nach dem Anderen abgefeuert wurde. Mit „King Of The Kill“, „Creepin Again“, „No Way Out“ und „Set The World On Fire“ wurde die Menge richtig angetrieben. Viele Besucher nahmen diese Songauswahl mit Headbangen entgegen und waren sichtlich erfreut an der Setlist. Nach 2-3 Songs gab es auch die gewohnt unterhaltsamen Ansagen von Jeff Waters, bei denen auch fast jeder schmunzeln musste. Der Mittelteil der Show, welcher durch ein Drum Solo eingeleitet wurde, war für mich persönlich eher so mäßig, da hier nun 2-3 Songs gespielt wurden, die mich persönlich nie groß interessiert haben. Spätestens jedoch bei „Alison Hell“ war wieder die gute Stimmung und man hat das Konzert nochmal mit einer Hitmaschine beendet.

Fazit: Alles in Allem ein guter Abend, jedoch keiner der mir lange in Erinnerung bleibt. Im direkten Vergleich zu letztem Jahr war das Konzert am heutigen Abend nicht so gut. Die Setlist war um ganze 5-6 Songs kürzer und ich persönlich fand es sehr merkwürdig, dass man die Setlist, signiert, für 10€ am Merchandise Stand erwerben konnte. Genauso wie eine signierte Postkarte. Ein Schelm, der böses dabei denkt…

 

Text: (san)
Bilder: (mst)


 

Setlist:

  • Suicide Society
  • King Of The Kill
  • Creepin‘ Again
  • Annihilator
  • No Way Out
  • Set The World On Fire
  • Drum Solo
  • Syn. Kill 1
  • No Zone
  • Brain Dance
  • Alison Hell
  • Second To None
  • Phantasmagoria
  • W.T.Y.D.
  • Human Insecticide

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