Tim „Ripper“ Owens – „Play My Game“

Verfasst am 15. Mai 2009 von Mathias Anthes (Kategorie: CD-Rezensionen) — 996 views

Auch solo ein Erfolg

„Songs, die nicht übermäßig kompliziert klingen, sondern direkt in die Blutbahn gehen“, das ist der Ansatz, den
Tim Owens mit seinem Solo-Debüt verfolgt. Das ist ihm auch hervorragend gelungen; „Play My Game“ besteht aus zwölf Liedern, die man hervorragend auf Konzerten und Festivals mitgrölen kann, ohne vorher Philosophie studiert haben zu müssen.
Man merkt ihm auch seine Vorliebe für die alten Heavy-Metal-Legenden an: Gleich der Eröffnungstitel „Starting Over“ beginnt mit einem Iron-Maiden-Riff, während seine Stimme in „The Cover Up“ sehr ähnlich klingt wie die seines Idols Ronnie James Dio.
Doch ganz alleine ist er nicht für diese Platte verantwortlich. Sage und schreibe 18 Gastmusiker haben sich an dieser Scheibe beteiligt, darunter James Lomenzo (Megadeth), Doug Aldrich (Whitesnake), Simon Wright (Ex-AC/DC, Dio) und Steve Stevens (Billy Idol). Durch die Vielzahl der Musiker fließen auch die verschiedensten Einflüsse in die Songs, so dass die Stücke untereinander sehr abwechslunsgreich sind und alle ihren eigenen Stil haben.

Dem „Ripper“ ist mit seinem Debüt ein sehr gutes Heavy-Metal-Album gelungen, mit dem Jünger von Iron Maiden, Judas Priest & Co. sehr viel Spaß haben werden. Alle anderen sollten zumindest mal reinhören, denn selbst nicht eingefleischte Heavy-Metal-Hörer könnten dieser Platte etwas Gutes abgewinnen. (ma)

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Bewertung: x/15 Punkte
Genre: Heavy Metal
Herkunft: USA
Label: Steamhammer/SPV
Veröffentlichungsdatum:
15.05.2009
Homepage: www.TimRipperOwens.com

Tracklist

  1. Starting Over
  2. Believe
  3. The Cover Up
  4. Pick Yourself Up
  5. It Is Me
  6. No Good Goodbyes
  7. To Live Again
  8. The World Is Blind
  9. The Light
  10. Play My Game
  11. Death Race
  12. The Shadows Are Alive

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