Devil May Care – „Limit”

Verfasst am 16. Juni 2026 von Michael Klein (Kategorie: CD-Rezensionen, Regionale Bands) — 6 views

Ich war von den ersten Tonen des Openers „Black Box“ ziemlich überrascht, denn ich hatte die Würzburger Devil May Care deutlich konservativer und old-schooliger in Erinnerung.
Doch der überaus moderne, druckvolle Sound mit djentigen Riffs, harschen Growls/Screams (supported von The Oklahoma Kid) trifft ziemlich unvermittelt in die Fresse. Geiler Auftakt!
Das folgende „Amen“ legt ähnlich fett (oder sogar noch fetter?) nach: Treffsichere Melodien und ziemlich geiler Clean-Gesang (der mich mamchmal an Linkin Park erinnert) treffen auf tief und dick geschnittene Riffs und dezente Synths.

Auch wenn die übertrieben hohe Pace über die weitere Strecke nicht ganz gehalten werden kann, dürfte „Limit“ Fans von modernem Metal(core) mehr als sauber runterlaufen.

Als Sound-Referenzen seien Bands wie Architects,  Chaosbay oder Torrential Rain genannt.
Als Top-Anspieltipp eignet sich auch das spannend arrangierte und mit Schmacht-Refrain ausgestattee „Let The River Run“.


Genre: Modern Metal(core)
Herkunft: Deutschland
Label: Eigenvertrieb
Veröffentlichungsdatum: 14.11.2025
Homepage: https://devilmaycare.band/

Tracklist

  1. Black Box
  2. Amen
  3. Caving In
  4. Limit
  5. Let The River Run
  6. Downfall
  7. Horizon
  8. Mosaik
  9. Comatose
  10. Blossom


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