Archiv für die Kategorie ‘CD-Rezensionen’
Schwarze Progression
Enslaved, 1991 gegründet, sind eine der bekanntesten und dienstältesten Black-Metal-Bands aus Norwegen. Dabei waren sie immer thematisch der nordischen Sagenwelt zugewandt und behandelten diese in ihren Texten. Musikalisch entwickelten Enslaved sich stetig weiter. ... (weiter lesen)
Heiliger Gral!
Bei manchen Erscheinungen weiß man nicht, ob man lachen oder weinen soll. „Rise Of The Heraldic Beasts“ der englischen Kreuzritter Jaldaboath ist so ein Fall.
Einerseits kann man dem Debüt der britischen Truppe eine gewisse Komik nicht absprechen (Monty P... (weiter lesen)
Finale
Seit der Bandgründung von Revolution Renaissance war die Zielsetzung, den musikalischen Weg von Stratovarius mit neuer Energie, Enthusiasmus und Haltung weiter zu gehen. Dies hat wohl nicht so gut funktioniert wie vorgenommen, denn ungefähr zeitgleich mit dem Release des dritten... (weiter lesen)
Take the power back
„Ein Radio Edit ?“, das waren die ersten Gedanken beim Betrachten des Promo-Materials. Die Erwartungen werden dadurch ziemlich schnell in eine Richtung gelenkt: Musik die zuerst die Massen an den Empfängern begeistern und dann auf die großen Bretter der Welt hinausgetragen werde... (weiter lesen)
Ausnahmen bestätigen die Regel
Es gibt nur sehr wenige Progressive-Metal-Bands, die mich wirklich interessieren, wie zum Beispiel Ayreon. Doch nun wird die Liste um einen weiteren Namen erweitert: Sole Remedy.
Die Finnen halten sich relativ bedeckt, „Apoptosis“ ist erst ... (weiter lesen)
Overkill
Die Karriere von Chimaira begann vor knapp zehn Jahren bei Roadrunner Records, unter denen sie ihre ersten drei Alben veröffentlichten. Bei Roadrunner fühlte sich die Band nicht genug unterstützt und wechselte 2006 zu Ferret Records. Das erste Album, dass unter dem neuen Labe... (weiter lesen)
Headbangen leicht gemacht
Mit dieser CD wird es Ihnen ermöglicht, die verschiedensten Arten des Headbangens zu erlernen, zu üben und zu perfektionieren.
Schon beim ersten Song, dem Titelstück des neuen Albums von Unlight, packen die vier Jungs schnelle Thrash-Metal-Riffs à la Legi... (weiter lesen)
Schon wieder ein langer Name...
...der ein gutes Album verspricht?
Oceansize bringt mit „Self Preserved While The Bodies Float Up“ ihr viertes Studioalbum unter das Volk. Dieses Werk steht in erster Linie für absurde Songs mit krummen Takten, verg... (weiter lesen)
Zweitschlag
Nachdem ihre Debüt-EP „Enticing“ erschienen ist, hatten Retaliation den Entschluss gefasst, auf ihrer neuen Platte ihren Stil etwas vielfältiger zu... (weiter lesen)
Schlachtengemälde
Die Finnen von Thaurorod werden derzeit als neuer Hoffnungsträger des Power Metals gehandelt. Und allerdings: Das Debüt „Upon Haunted Battlefields“ ist ein Einstieg nach Maß!
Die in ein schickes Ken-Kelly-Cover gewickelte Scheibe überzeugt mit acht ... (weiter lesen)
Prog Metal inspiriert von Thrash und Klassik?!
Die deutsche Progressive-Metal-Band Mekong Delta gibt es, mit wechselnder Besetzung, seit dem Jahr 1985. Bereits zehn Studio- und zwei Liveaufnahmen sind in dieser Zeit entstanden, die nötige musikalische Erfahrung ist hier also vorhanden. ... (weiter lesen)
Arbeitstiere
Eine ordentliche Leistung, die Valient Thorr abliefern! Denn trotz mehr als 250 Liveshows pro Jahr haben sie es geschafft, mit „Stranger“ ihr fünftes Album in sieben Jahren aufzunehmen. Doch der Zeitdruck, der bei so einem vollen Terminkalender unweigerlich auf... (weiter lesen)
Noch lange nicht am Zenit angekommen...
Schon seit „Dance Of Death“ setzen Iron Maiden vermehrt auf längeres, episches und teils sehr vertracktes Liedgut. Dies fand bisher seinen Höhepunkt im 2008er-Werk „A Matter Of Life And Death“, an dem sich die Geister sc... (weiter lesen)
Die Klänge der 70er
Wir schreiben das Jahr 1979, Genesis haben sich von Peter Gabriel getrennt und verabschieden sich vom Prog-Rock. Eine junge deutsche Band namens Anyone's Daughter machte sich auf, um diese Lücke zu schließen.
Das Herzstück des Albums befindet sich mit Titeltrac... (weiter lesen)
Der kleine Unterschied
Es gibt einige Unterschiede zwischen Deutschland und Finnland. Zum Beispiel beschweren sich die Finnen nicht über kaltes Wetter. Oder sie sind nicht so fußballverrückt wie wir Deutschen. Und bei uns würde niemals eine Death-Metal-Band wie Sotajumala in die Top ... (weiter lesen)
Neu und Alt
Was'n das? Live-Album? Ja. Neues Album? Auch. Irgendwie. „Time For Annihilation… On The Record And On The Road“ beinhaltet ein 2009 (während der Shinedown-Co-Headliner-Tour) mitgeschnittenes Live-Set mit 9 Stücken sowie fünf nagelneue Studiosongs. Nach dem abgefeierten 2000e... (weiter lesen)
Neustart
Klar, nachdem sich Sänger JB aus der Band verabschiedet hat, um sich zukünftig voll auf Grand Magus zu konzentrieren, mussten die Herrschaften um Bandkopf Michael Amott (Arch Enemy, Carcass) sich nach einer neuen Stimme für die Spiritual Beggars umsehen.
Mit Firewinds Apollo... (weiter lesen)
Sperrfeuer
Die Liste der Ex-Mitglieder misst inzwischen gehaltvolle 21 Musiker. Darunter so namhafte Personen wie Peter Tägtgren (Hypocrisy), Tony Laureano (u.a. Nile) und Rob Barrett (u.a. Cannibal Corpse). Mastermind Phil Fasciana sagt dazu: „Wer zu langsam wird, muss gehen!“. Ob das nun der wahre... (weiter lesen)
Fortsetzung folgt.
Kann sich noch jemand an das 1995er Mini-Album „Calling The Rain“ erinnern? Damals ist der süddeutschen Band eine echte Überraschung gelungen, denn die Vermischung von Ethno, Weltmusik und Metal war bis dato absolutes Neuland und „Calling The Rain“ ein echte... (weiter lesen)
All Systems: Party!
Also ehrlich! Dieses kunterbunte Sammelsurium aus Torten, Backstage-Pässen, handgemaltem Filzstift-Titel, Fotos, Kronkorken und Zeitungsschnipseln kann man doch nicht allen ernstes Artwork nennen. Mit Kunst hat dieses abschreckende Etw... (weiter lesen)
Tristania 2.0
Bis 2007 gehörten Tristania zur Speerspitze des Gothic Metals. Als dann aber Sängerin und Aushängeschild Vibeke Stene nach zehn Jahren am Mikrofon ihr Handtuch warf, fügte dies der Popularität der Band einige Wunden zu. Als dann vor zwölf Monaten auch noch Leadsänger... (weiter lesen)
Northern Hyperblast ist zurück!
Pünktlich zwei Jahre nach der letzten Veröffentlichung meldet sich die Trümmertruppe aus Québec zurück - gibt es was Neues im Hause Kataklysm?
Wie immer beginnt die Scheibe mit einem Filmzitat (diesmal aus „Rocky Balboa“), dass mit 40 Sekunden... (weiter lesen)
Natürlich und hautnah
Ganz sicher richtet sich das dritte Soloalbum der Ex-Theatre-Of-Tragedy-Sängerin an ein anderes als das klassische Metal-Publikum. Selbst vom Schaffen ihrer Band Leaves' Eyes ist „Skintight“ um einiges entfernt. Stattdessen könnte das Album all denjenigen gefallen, d... (weiter lesen)
Copycat!
Oh, je! Noch eine Band, die den Abgang der Onkelz nicht verkraftet hat und versucht, die entstandene Lücke mit eigenen Ergüssen zu füllen.
Aber Stück für Stück. Beginnen wir mir dem instrumentalen Fundament – und damit dem einzigen Merkmal, dass die Rheinland-Pfälzer ein bisschen von... (weiter lesen)
Hey, das kenne ich doch!
Richtig, der erste Gedanke befasst sich damit: Sentenced?
Die Antwort lautet: Nein, denn die Musik und der Gesang stammen vom Draconian-Gitarristen und -Stimmgeber Johan Ericson, der bei einigen Songs von seiner Kollegin Lisa Johansson unterstützt wird.
Die Musik lässt sich... (weiter lesen)
Sahg mal, wo kommt ihr denn her - aus Norwegen bittesehr!
Seid Ihr ständiges Geballer satt und wollt einfach mal etwas bisschen groovigeres und rockigeres? Dann seid Ihr bei Sahg genau richtig! Denn die vier Norweger legen nachvollziehbare, aber dennoch nicht zu simple Gitarren... (weiter lesen)
Wunder gibt es immer wieder
Ich muss sagen: Ich bin überrascht. Ich dachte ursprünglich, dass mir die Platte überhaupt nicht gefallen wird, doch dem ist nicht so. Denn nicht alle Songs sind von Traurigkeit durchtränkt, einige haben richtiges Rock-Potential!
Bereits der erste Song „Bl... (weiter lesen)
Neue Steinzeitköniginnen
Na, da hat aber jemand tief in der 90er-Jahre-Alternative- und Grunge-Kiste gewühlt!
Stücke wie „Crash“, „All Channels Off“ oder „Deadloss“ klingen wie eine Mixtur aus Soundgarden zu s... (weiter lesen)
Kein Grund zum Schwarzsehen
Man hört, dass „Tiny Melodramas“ das Werk von erfahrenen Musikern ist. Ein unsicheres, zielloses Debüt-Album klingt definitiv anders. Die im Herbst 2009 gegründete Band The Blackscreen weiß jedoch ganz genau, wohin die Reise gehen soll, und le... (weiter lesen)
Zurück in die Zukunft
Was wurde diese Band nicht nach den letzten beide Alben gescholten: Keine hohen Screams mehr von Hansi, keine schnellen melodischen Riffs mehr, Überproduktion mit zu vielen Spuren übereinander, die man nicht einzeln identifizieren kann, fehlende Eingängigkeit.
All das lassen ... (weiter lesen)