Der Weg Einer Freiheit | Vorbands: The Great Old Ones, Harakiri For The Sky

Verfasst am 03. April 2016 von Fallen (Kategorie: Konzert-Rezensionen) — 1.167 views

02.04.2016 – B-Hof, Würzburg

Schon mit den ersten Klängen des Abends von The Great Old Ones aus Frankreich war klar, dass es ein geiler Abend werden wird, da die Soundqualität verdammt gut war. Gitarren und Bass kamen mit überragender Klarheit aus den Boxen und das Schlagzeug hatte den Schub einer F-16. Diese Gegebenheit nutzten The Great Old Ones perfekt aus und hauten dem fast ausverkauften B-Hof düstere und atmosphärische Klänge um die Ohren, die durch gezielte Blast-Beat-Ausbrüche ergänzt wurden. Diese ließen dann auch die ersten Köpfe heftig wippen. So schafften es die Franzosen mit ihrem starken Songwriting eine düstere Sphäre im Kellergewölbe des B-Hofs aufzubauen, die Cthulu stolz gemacht hätte.

Mit Harakiri For The Sky wurde das Tempo etwas gedrosselt, dafür die finnisch-melancholischen Melodien von der österreichischen Band verstärkt und die Stimmung erhöht. Fans der Band gaben ordentlich Gas und zogen die restlichen Leute mit sich, sodass bei rhythmischen Stellen in diversen Songs entsprechend Bewegung im Publikum zu sehen war. So gelang es den Österreichern der Menge weiter einzuheizen und wurden entsprechend mit reichlich Applaus von der Bühne verabschiedet.

Den Abschluss der Europatournee in der Heimat zu feiern ist sicherlich etwas Besonderes für die Würzburger Jungs von Der Weg Einer Freiheit. Entsprechend wurden sie begrüßt und gefeiert und bei diesem nahezu perfekten Sound, bei dem jede feine Gitarrenlinie über dem druckvollen Schlagzeug zu hören war, war das auch kein Wunder. Ich persönlich kann gar nicht viel mehr zum restlichen Auftritt sagen, da mein Kopf auf Dauerrotation geschaltet war und das ging auch gar nicht anders. Dennoch auffällig war die absolute Präzision der „Veganer Freiheit”, bei der man fast glaubte, dass sämtliche Musik vom Band käme. So schlossen die Jungs den Abend und die Tour „Requiem“ und entließen mich mit Muskelkater im Nacken und einem „Ich schwelge mit dir…“ im Kopf in die Nacht.

Ein fantastischer Abend mit einer perfekten Musikmischung, genialem Sound und starker Lightshow. Fett geil! (mat)

 

 

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