Archiv für die Kategorie ‘Rezensionen’

Theorie des Fortschritts Inquisitor gehen auf ihrem Debütalbum „The Quantum Theory Of Id“ einen großen Schritt, um die ausgetretenen Pfade des Black Metal zu verlassen. Das Ergebnis besticht durch eine fast schon bedrängende Dichte an Stimmungen und sehr anspruch... (weiter lesen)

Schlagwerk – „Schlagwerk“

(07. Februar 2012)
Abseits vom Wege Mit den typischen Vertretern der Neuen Deutschen Härte hat die hier debütierende Band Schlagwerk nur bedingt etwas gemein. Denn im Vergleich zu Rammstein oder Megaherz klingt die Truppe deutlich düsterer, schwerer und schroffer. Vor allem dann, wenn die Band ihre hart... (weiter lesen)

The 4 Evas– „Break Out“

(05. Februar 2012)
Drei/Vier Über die Tatsache, wer oder was genau ausgebrochen ist, lassen uns The 4 Evas – die eigentlich nur ein Trio sind - im Unklaren. Vielleicht meinen sie ja sich selbst. Es klingt zumindest so, als ob das Trio noch zu Nirvanas „Nevermind“-Zeiten verschüttet wurde, dort ohne... (weiter lesen)
Rollig? Rock 'n' Roll! Yeehaah! Rock 'n' Roll! Was The Dead Notes auf „Entertainment Is The Purpose“ fabrizieren, wird Freunde von rockigem & rolligem in Entzücken versetzen. Die Scheibe lebt von einer Prise Punk, etwas Turbonegro, Gluecifer & Co. sowie viel Spa... (weiter lesen)
Die Geister die ich rief… Der Auftakt „Everything's A Game“ klingt wie eine Mischung aus relaxten Faith No More und ruhigen Pothead – was auch in etwa auf den Großteil des restlichen Materials von „Ghost Army“ zutrifft. Die Innsbrucker Alternative-Rocker... (weiter lesen)
Auf die Pauke Die „Götterdämmerung“ beginnt mit dem (dezent provokativen) Opener „Jagdzeit“ - einem typischen, riffbetonten Megaherz-Stampfer. „Heute Nacht“ schaltet einen Gang zurück und dafür zwei Schippen Pa... (weiter lesen)

Tranquillizer – „Blutrot“

(03. Februar 2012)
Unruhig Nein, „Blutrot“, die Debüt-EP des Quintetts Tranquillizer aus Frankfurt an der Oder, hat keine, dem Bandnamen gemäß beruhigende Wirkung! Die fünf Brandenburger konzentrieren sich statt chilligen Sounds lieber auf ordentlich aufpeitschenden, melodischen Death/B... (weiter lesen)
Serientäter Bock auf brutalen, kompromisslosen, Brutal Death Metal? Dann macht ihr mit „Anthropogenic“ nix falsch. Die Frankfurter Combo hat seit ihrem Debüt im Jahre 1997 nichts von ihrer Härte und Intensität verloren. Es hagelt donnernde Blasts, fiese, tiefe Grunts und tief schneid... (weiter lesen)
Houston, wir haben kein Problem! Allmählich wird es zu einer Faustregel: Wenn auf einer Platte „Indie Recordings“ steht, bürgt es für Qualität. Ich habe bis zum heutigen Tag jedenfalls noch keine schlechte Veröffentlichung des norwegischen Labels in die Hände bekommen. „Presenting The Pr... (weiter lesen)
Düstere Parade Horizon Obscur ist ein kanadisches Trio, das mit „Parade Lugubre“ ihr zweites Demo veröffentlicht hat. Zu hören gibt es wirklich gut gemachten (und gut produzierten!) atmosphärischen, epischen Doom/Black Metal mit vielen schweren, getragenen Teilen. Ho... (weiter lesen)
Smokin' Ears Dass die Jungs von Godcomplex keine blutigen Anfänger sind, hört man schnell heraus, denn die sechs Stücke von „Ashen Empire“ sind allesamt so gut gemacht, dass man hier kein Debüt vermutet – obwohl die EP im Grunde genommen eine ist. Zumindest unter der F... (weiter lesen)
Unterstützenswert Diese Scheibe, die man für schmale 7,- € über die Seite www.w-productions.net bekommt, ist im Grunde ein Querschnitt des „Noise gegen Armut“-Festival-Billings für die heimische Stereoanlage. Vertreten sind u. A. Postmortem, Yuppie-Club oder Bleeding Heaven sprich: Keine Sch... (weiter lesen)
Yuppie Yuppie Yeah! „It's All About Money“ – so der Titel des dritten Yuppi-Club-Werkes, auf dem die maskierten Grindcoreler wie gewohnt auf ihre ganz eigene Art und Weise den alten Heroen Extreme Noise Terror, Napalm Death oder Defecation huldigen. Zu hören gibt es cr... (weiter lesen)
In echt noch besser! Hier geht die Mauser schnell vonstatten: Der erste Song von The Kandidates zweitem Album zieht sich ziemlich über die eigentlich kurzen 1:42 Minuten und will keine richtige Stimmung aufbauen, doch dann werden ein paar Gänge höher geschaltet und das Tempo angezogen... (weiter lesen)
Hack 'n' Slay Bam! Bam Bam! Erst „Three Snake Leaves“, dann „Cutting Flesh And Bone“, dann „Knife From My Sleeve“ – immer voll auf die Zwölf! So ziemlich alles auf „Gallows“ zielt darauf ab, dem H... (weiter lesen)
Power Metal? Aber hallo, da steckt ordentlich Kraft dahinter. Das neue Album der Dänen um Sänger Martin Steene ist diesmal mit einem neuen, Power-Metal-untypischen Thema am Start: Science Fiction. Iron Fire setzt wie immer auf harte, knallende Gitarrenriffs mit treibendem und schnel... (weiter lesen)
Hybrid-Blues In ihrem Heimatland Norwegen sind El Caco schon lange kein Geheimtipp mehr. Für die fünf vorangegangenen Alben wurde die Band innerhalb der letzten 10 Jahren mehrfach ausgezeichnet und kann auf einen loyalen Fankreis zählen. Außerhalb Norwegens sind El Caco jedoch noch ... (weiter lesen)
Kopfüber in die Flut Was bei „From The Ashes“ – dem neuen Album von Voices Of Destiny, aus den Lautsprechern feuert, erinnert fatal an Epica. Die hohe Qualität der Niederländer erreicht das deutsche Quintett jedoch nie - obwohl die Truppe durchaus Potential in sich birg... (weiter lesen)
Dekonstruktion Deutschsprachiger Death Metal fristet immer noch ein Schattendasein. Warum? Vor allem, weil er gepaart mit genretypischer Lyrik schnell ziemlich bescheuert klingt. Außer Abrogation will mir spontan niemand einfallen, der diese Gratwanderung halbwegs meistert (bevor jetzt gemeckert wird: ... (weiter lesen)
Neu bewaffnet Mit „Worldwide Hypnotize“ legen die fünf Finnen einen Einstand nach Maß vor! Gegründet 2001 mit der Absicht, schwedischen, melodischen Göteborg-Todesblei zu spielen, hat sich der Sound inzwischen deutlich in Richtung Death Metal mit markanter Thrash-Note verschoben. Gut so,... (weiter lesen)
1 Hour To Midnight Das Debüt „Burden Of Grief“ war für mich eine faustdicke Überraschung. Der Bandkopf Ed Warby (Drummer bei Hail Of Bullets, Ayreon/Star One, Ex-Gorefest) hatte mit dem Erstling eine mehr als Überzeu... (weiter lesen)
Hardcore Reloaded Century liefern auf ihrem dritten Album ein Artilleriefeuerwerk aus erdigen Riffs und bedingungslosem Protest, der sich problemlos von der breiten Masse abheben kann. Auf „The Red Giant“ wird jener Grundgedanke, der in den 90er-Jahren von Bands wie Biohazar... (weiter lesen)

06.01.2012 - Colos Saal, Aschaffenburg

Zugegeben: Selbst wir waren ein bisschen skeptisch, ob die zweite Auflage des Titans Of Metal an den enormen Erfolg des letzten Jahres anknüpfen – geschweige denn diesen überbieten – kann. Aber die mehr als 300 Besucher im Colos-Saal spre... (weiter lesen)
Kurzbesuch Wie klingt es, wenn man Evergrey, Hammerfall und Dead By April miteinander verbindet? Angeblich kommt dabei so etwas wie Death 'n' Roll raus, denn so könnte man den Stil von Death Destruction beschreiben. Zwar haben alle Bandmitglieder mit ihren Stammbands bereits unzählige... (weiter lesen)
100% Hack Der Opener „Symptoms“ schlägt dem Hörer ohne jegliche Vorwarnung gleich mit der geballten Faust auf die Stirn. Wer bis jetzt noch geschlafen hat, ist nun auf jeden Fall wach – und wird es auch bleiben, denn entspannende Momente sucht man auf dem dritten Album d... (weiter lesen)
Tradition verpflichtet Es leben die 80er! Nekromantheon spielen schnellen, giftigen Thrash Metal in 100%iger Tradition von Slayer („Embrace The Oracle“ geht schon fast als Kopie durch), Kreator, Dark Angel & Co. Wer also Bock auf eine gepflegte, gut e... (weiter lesen)
Wrack Kann man Today Forever als deutsche Hardcore-Urgesteine bezeichnen? Immerhin gibt es die Band bereits seit 10 Jahren. Nun – das muss wohl jeder für sich entscheiden. Fakt ist, dass die Jungs mit „Relationshipwrecks“ ihr inzwischen viertes Album abliefern und dabei ... (weiter lesen)
Spirituelle Musikwelten Es gibt nichts neues in der Musik mag einer denken, aber es gibt immernoch kreative Köpfe, die verschiedene Stile zu ihrem eigenen neuen verknüpfen. So auch White Arms Of Athena. Die US-Amerikaner verbinden Sounds aus dem Metalcore mit Bands wie Cynic, Anima... (weiter lesen)

Rêverie – „Wandel

(30. Dezember 2011)
Rising Star Mit Rêverie erhebt sich ein neuer, dunkler Stern am Abendhimmel und kündet vom „Wandel“ – in Form des in gotische Düsternis gehüllten, gleichnamigen Debüts. Das Projekt der Münsteraner Musikers Max Leonhardt geht dabei als eine Melange aus Unheilig, AS... (weiter lesen)

Purify – „Hellophile

(26. Dezember 2011)
Mit Thrash ins neue Jahr Zur Weihnachtszeit verlangt es einem immer nach ruhiger und besinnlicher Musik, oder nicht? „Nein“ denken sich viele und wollen lieber ordentlich was auf die Fresse. Dieser Wunsch kann zum Beispiel vom neuen Album der Thrasher Purify erfüllt werden. Die ... (weiter lesen)