Archiv für die Kategorie ‘Rezensionen’

CD statt Säge Bei „Existence Expires“ von einer EP zu sprechen, grenzt fast schon an tiefstapeln. Mit neun Stücken und einer Gesamtspielzeit von über 30 Minuten fällt diese nämlich recht opulent aus – opulenter als manche so genannte vollwertige Scheibe diverser selbsternannter Sz... (weiter lesen)

17.03.2012 – Colos-Saal, Aschaffenburg

Bei diesem bunten Tourpaket hätte ich im Voraus auf weniger Zuschauer getippt. Zur großen Überraschung gehen nach dem letzten Ton um Mitternacht aber weit über 200 zufriedene Leute nach Hause. Ein klarer Erfolg für das kanadisch-deutsch-norwegisch-französische Vier-Band-Sammelsurium – und e... (weiter lesen)

Nump – „Eruption

(18. März 2012)
Der ersehnte Ausbruch! Nump wirft ein neues Prachtwerk auf den Markt. Die sympathischen Jungs aus dem Raum Würzburg ließen ihre Fans und die, die es noch werden, lange genug warten, um entsprechend gewohnt hohe Qualität liefern zu können. Die Scheibe ist wieder in Eigenproduktion ent... (weiter lesen)
Have A Break, Have A... Luftgitarren-spielender Kuttenträger mit Kappe. So könnte der Bitter-Verses-Konzertbesucher aussehen, denn hier überlappen sich endlich mal die Genres und wir haben auf „Make Or Break“ keinen stupiden Breakdown-Hardcore. Von meiner Seite daher ein ... (weiter lesen)
Vielfältigkeit Metal erwartet einen auf diesem Album nicht, aber gute handgemachte Musik in Richtung progressiveren Rock. Die Songs von „The Shoot“ setzen auf Vielfältigkeit und Melodien und erschaffen einiges an Dynamik, wobei der Gesang meist sanft bis rockig bleibt. Manchmal sind die... (weiter lesen)

12.03.2012 - Colos-Saal, Aschaffenburg

Nun, was schreibt man über einen Konzertabend, dessen musikalische Errungenschaften man mittelmäßig bis schlecht fand? Einen sachlichen und flachen Bericht oder einen krassen subjektiven Zerriss? Wir werden sehen! ... (weiter lesen)
Brachial und riffbetont So könnte man das Album „To The Worms“ von Seven Ends mit zwei Worten beschreiben. Die Niederländer hauen ein thrashiges Riff nach dem anderen raus und unterstützen das durch schnelles Drumming. Dabei scheuen sie auch nicht vor groovigeren Gitar... (weiter lesen)
Kopfkino Ich versuche mal, den leeren Raum des Covers mit Ideen zu füllen. Für die musikalische Umsetzung meiner Gedanken zeigt sich die Formation Syntonic verantwortlich. Zuerst betreten ein mit Regenschirm („Umbrella“) ausgestatteter König und König... (weiter lesen)
Von wegen kalt! Der Name der Band ist trügerisch, denn hier erwartet einen ganz heißes Material! Nachdem „Surreal World“ eigentlich bereits im Oktober 2010 in Eigenregie veröffentlicht wurde, wird es nun über Massacre Records neu aufgelegt und weltweit vertrieben. Wie immer muss ich a... (weiter lesen)
Hallo! Hello? Dass der bekannte Kürbiskopf auf dem Cover etwas bösartiger dreinschaut, hat nichts mit einer eventuellen Neuausrichtung der deutschen Metal-Band zu tun, denn bei „Terrortory“ handelt es sich um das neue Album der amerikanischen Halloween (die mit „A“). ... (weiter lesen)

Father Golem – „I/O

(09. März 2012)
Spannungseingang Die Spanier halten Wort: Der Opener „Perfect Chaos“ beginnt chaotisch. Die sanft eingeführte, pulsierende Riverside'sche Basslinie und zaghafte Instrumentierung wird jäh von einem ultrabrutalen Break zerstört. Doch schon im nächsten Moment ist wieder all... (weiter lesen)
Stellt euch vor… Die Debüt-EP „From The Desolate Inside“ wurde seinerzeit völlig zu Recht zum Demo des Monats im Metal Hammer gewählt. Auf „Beyond The Gates Of Imagination – Pt. 1“ beweisen die Jungs aus dem Raum Bonn nun, dass sie diese Qualität auch über die Albumlä... (weiter lesen)
Außer Konkurrenz Bei Vomitron handelt es sich um ein Solo-Projekt des US-Amerikaners Peter Rutcho, sonst Gitarrist bei den Thrashern Graveheart oder als Keyboarder bei Frozen und Armory. Wer nun inspiriert vom Bandnamen eine drittklassige Death-Metal-Combo vermutet, könnte nicht falsc... (weiter lesen)
Fleischvertrieb Mit dem gleichnamigen Album der New Yorker Legende Life Of Agony hat die Debüt-EP der Hassfurter Band The Flesh Trading Company nichts zu tun. Denn statt melodischem Hardcore hagelt es auf diesem Exemplar „River Runs Red“ klassischen Death/Thrash Metal mit l... (weiter lesen)
Unförmiges Gegenstück Mit ihren melancholischen Melodien und der typisch finnischen Schwermut, dem Wechsel von Klarstimme und abgrundtief hässlichen Grunts sind Barren Earth dem Konzept von Amorphis nicht unähnlich – jedoch pflegen Barren Earth vielmehr die hässliche, unschöne Se... (weiter lesen)
Wie die ganz Großen Wenn man vor gut acht Jahren eine Metal-Sendung auf einem der damals noch aktiven Musiksender ansah, konnte man fast einen Kasten Bier darauf verwetten, dass irgendwann das Video zu Xandrias Hit „Ravenheart“ laufen würde. Dieser Hit und das dazugehörig... (weiter lesen)
Schönheit Jeder musikörende Mensch kennt das Gefühl, welches eine neue Platte beim ersten Einlegen erzeugen kann. Manchmal kann man das Album nicht beim ersten Hören begreifen, manchmal langweilt man sich einfach zu Tode, manchmal freut man nur für kurze Dauer und dann gibt es noch diese wundersch... (weiter lesen)
Schwarzes Blut Black Metal hatte bisher im Raum Aschaffenburg eher ein Schattendasein gefristet. Dass nun ausgerechnet eine solche Band ein absolutes Genre-Highlight abliefert, hätte ich niemals gedacht. Die Rede ist von der Erlenbacher Formation Streams Of Blood, die mit „The De... (weiter lesen)
Herrn Swanös Gespür für Metal Erst seit eineinhalb Jahren gibt es Mordax, doch alleine ihre Demo-EP und einige Live-Shows haben gereicht, Metal-Legende Dan Swanö zu überzeugen und in den Bann der Kopenhagener Band zu ziehen - dann muss hier Qualität geboten werden, oder? Es geht... (weiter lesen)
Südländischer Bruder Im Intro „A Journey's End“ nähern sich gedanklich die Piraten der Karibik. Doch mit vermeintlichen Beutezügen diverser Jack Sparrowianer hat das zweite Album der Formation rein gar nix am Hut – wie das folgende „Ex Nihilo... (weiter lesen)
Alzheimer-Metal Mit ihrem dritten Album „Our Fear Is Their Force“ gehen Davidian wieder in die Vollen und wollen dem Hörer zeigen, wo der Hammer hängt. Die Platte startet energisch und lässt bereits im ersten Song ein klasse Gitarrensolo vom Stapel. Noch hatte ich Hoff... (weiter lesen)

Lazuli

(21. Februar 2012)

17.02.2012 – Colos-Saal, Aschaffenburg

Während andernorts die Leute närrischem Treiben einhergehen, haben sich diejenigen mit gutem Geschmack im Colos-Saal eingefunden. Schließlich gibt es mit Lazuli einen der schönsten progressiven Edelsteine Frankreichs zu bewundern. ... (weiter lesen)
Löchrig „Glory Hole“ ist nach „…And Keep Them In Your Basement“ die zweite EP der Hamburger Band, die sich ganz und gar dem (melodischen) Deathcore verschrieben hat. Nostalgiker werden also bereits an dieser Stelle akuten Keuchhusten bekommen. Wer gegenüber modernen Tön... (weiter lesen)
Rest in Piece, Twan! Was, Malevolent Rapture kennt Ihr schon? Stimmt. Ist auch nichts wirklich Neues von unseren Freunden aus dem Land der Tulpen. Nur vier neue, bisher unveröffentlichte Songs und ein Remix des Titeltracks befinden sich als Dreingabe auf der Neuveröffentlichung. Der Anlass zu ... (weiter lesen)
World Of Freedom Call Immer mehr Menschen versinken in den Tiefen des Cyberspace und opfern ihre Zeit für Social-Media-Aktivitäten oder Online-Spiele. Genau das thematisiern die lustigen Jungs von Freedom Call mit ihrer neuen Scheibe. Allerdings geschieht dies nicht nur kritisch, sonde... (weiter lesen)
Feuer im Wasser Das Quintett The Safety Fire hat sich seit Bandgründung ganz dem Progressive Metal verschrieben. Die Engländer spielen auf „Grind The Ocean“ folgerichtig eine bunte Mixtur aus verträumten Cynic-artigen Passagen mit vertrackter, komplexe Gitarrenarbeit sow... (weiter lesen)
Feldzug ohne Heer Die Königin der Nacht schleicht sich aus Belgien an, um die Länderschaften des reinen Metals hinter den Bergen des Stahls zu erobern. Leider hat die gute Dame dabei vergessen, ihre Armee mitzubringen. Denn das Aufgebot auf „For Queen And Metal“ ist noch etwas dürftig ... (weiter lesen)

Hellsaw – „Trist“

(14. Februar 2012)
Finsteres Zeugnis Der Opener „The Devil Is Calling My Name“ sagt bereits alles, was man über „Trist“ – das vierte Album – sagen muss: Hellsaw sind in Teufels Munde und ab sofort eine ernstzunehmende Konkurrenz für die faul dahinvegetierend... (weiter lesen)

Vengeance – „Crystal Eye“

(13. Februar 2012)
30 Jahre! Kaum zu glauben, dass die Holländische Hardrock-Institution bereits ins 30. Bandjahr übergeht. Frontmann Leon Goewie scheint seitdem kein Jahr gealtert zu sein und macht dem jungen Gefolge mit seiner kraftvollen Stimme immer noch größte Konkurrenz. Für „Crystal Eye“ hat er si... (weiter lesen)
Ein schöner Strauß Ist „Black Arts & Crooked Tails“ – das Debüt von Dunderbeist - wirklich innovativ? Darüber zerbreche ich mir auch nach etlichen Durchläufen immer noch den Kopf. Irgendwie schon – ja – aber letztendlich dann doch wieder nicht. Eher kreativ. D... (weiter lesen)