Dark Tranquillity | Vorbands: Amoral, Acyl

Verfasst am 19. November 2014 von Sandro (Kategorie: Konzert-Rezensionen) — 1.064 views

17.11.2014 – Colos-Saal, Aschaffenburg

Montagabend, Colos-Saal. Heute sollten die Urgesteine des Melodic Death Metal von Dark Tranquillity den Colos-Saal auf ihrer World Construct Tour besuchen. Da die erste Vorband, Lehmann, ausfiel, wurde das Konzert um eine Stunde nach hinten verschoben.

Den Abend eröffnet haben Acyl aus Algerien. War die Menge anfangs noch leicht skeptisch, schaffte das 5er-Gespann aus Algerien nach und nach die Menge für sich zu gewinnen. Ihre Kombination bestand aus härteren Melodic-Death-Metal-Klängen mit orientalischen Klängen und Musik. Nach und nach hat die Menge mitgetanzt, mitgeklatscht und geheadbangt.

AmoralDanach kamen Amoral aus Finnland auf die Bühne. Was gibt’s groß zu sagen? Mich persönlich haben die Jungs eher gelangweilt. Sie haben im Grunde ein Riff nach dem anderen runtergespielt, welche sich in meinen Ohren doch recht geähnelt haben und daher kann ich nicht viel dazu sagen.
(Anm. von (mk): Ich war mir auch lange Zeit unschlüssig, ob ich die Mixtur aus 80ies-Stadion-Rock und technisch versiertem Melodic Death eher komisch oder geil finden sollte – zumal ich die Band als reine Todesblei-Formation in Erinnerung hatte und vom vielen Klargesang überrascht war;am Ende fand ich es aber mehr geil als komisch…)

20141117_225429Danach jedoch kamen die Helden des Abends auf die Bühne: Dark Tranquillity!
Sie kamen, sahen und siegten. Ihre Setlist war eine schöne Mischung aus neueren und alten Songs. Von „The Mundane And The Magic“, „Damage Done“ über Klassiker wie „ThereIn“ (Killer, Killer, Killer! – Anm. von (mk)), „The Treason Wall“, bis hin zu „Uniformity“ und „The Silence In Between“. Die Menge feierte die Schweden mit überschwänglicher Freude ab. Überall wurde geheadbangt, gemosht und gefeiert. Mikael Stanne, Sänger von Dark Tranquillity, war auch sehr erfreut darüber, dass für einen Montagabend der Colos-Saal fast voll war und so eine gigantische Stimmung war. Am Ende haben sich die Schweden noch mehrmals bedankt für den Abend und sich vor dem Publikum verneigt. Ihr Abgang wurde von einem frenetischen Jubel begleitet. Danke Jungs für den Abend! (san)

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